Die Enthüllungsplattform Wikileaks hat wohl vor persönliche Daten von Twitter-Nutzern auszuspionieren und dazu eine Sammlung anzulegen. Es gehe dabei um eine „Analyse von Einflussnetzwerken“ auf Twitter, es sollen jedoch „keine Adressen veröffentlicht, sondern Beziehungen zur Beeinflussung“ untersucht werden, so die Wikileaks Task Force.

Twitter selbst kommentierte den Plan und stellte klar, dass eine solche Datenbank gegen die Nutzungsbedingungen der Plattform verstoßt.

Wikileaks-Gründer Assange war in den vergangenen Jahren immer wieder mit antisemitischen Aussagen aufgefallen. Wikileaks nutzt den Wikileaks Task Force-Account dazu, „Falschmeldungen über Wikileaks richtigzustellen“. Tatsächlich pickt der Account immer wieder Nutzer hervor, die sich kritisch über Wikileaks äußern, wonach diese von Teilen der 63.000 Follower des Accounts beschimpft werden.

Quellen: washingtonpost.com  –  arstechnica.com  –  derstandard.at