Forscher der Universität Lehigh aus Pennsylvania (USA) haben in einer Studie veröffentlicht, wie man Nutzer über Browser hinweg, auch bei der Benutzung verschiedener Browser auf dem gleichen Computer, über den digitalen Fingerabdruck identifizieren kann. Ein solches Fingerprinting kann in gewissen Fällen von Vorteil sein: Banken könnten fremde Zugriffe beim Online-Banking herausfiltern, wie Ars Technica in Bezug auf die Studie berichtet.

Dabei kamen sie auf eine Erfolgsrate von 99,24 Prozent. Daten von installierten Plugins, ausgewählten Sprachen, verfügbare Schriften und die Eigenschaften der PC-Hardware selbst, wurden dazu verwendet.

Gleichzeitig empfahlen sie als Gegenmaßnahme den Tor-Browser und den zufälligen Wechsel vom User Agent, da der Browser dem Server dann unterschiedliche Betriebssysteme und spezifische Informationen ausgibt. Dafür gäbe es Plugins für den jeweiligen Browser.

LINK: Tipps zum Schutz der Privatsphäre beim Surfen.

Quelle: netzpolitik.org