Anfang Juni wurde vom Bundestag per Eilverfahren ein neues Anti-Terror-Paket beschlossen, dass beinhaltet Prepaid-Karten für Mobiltelefone mit Identitätsnachweis zu registrieren.

Somit können viele Flüchtlinge nun nicht mehr Angebote wie „Aldi Talk“ nutzen, da ihr Aufenthaltstitel nicht als Ausweis anerkannt wird.

Mit der Abrechnung auf Guthabenbasis und dem Vorteil der fehlenden Vertragsbindung waren Prepaid-Tarife des Marktführers Aldi Talk bei Flüchtlingen begehrt. Die Verbraucherzentrale rät, die gekauften Pakete zurückzugeben, wenn die SIM-Karten nicht aktiviert werden können.

Nutzlose Prepaidkarten von Aldi Talk für Flüchtlinge: Discounter wehrt Kritik ab

Nun können viele Asylbewerber bereits gekaufte Prepaid-Karten von „Aldi Talk“ nicht mehr aktivieren, was die Verbraucherzentrale Niedersachen scharf kritisiert.

Aldi wehrte sich nun gegen die Vorwürfe und stellte klar, „dass wir keine Personengruppen von unseren angebotenen Aldi-Talk-Diensten ausschließen“. Man sei aber seit dem 1. Juli – wie andere Händler auch – zur Identitätsprüfung verpflichtet.

Quelle: t-online.de  spiegel.de