Bei der Cyber Grand Challenge in Las Vegas sind die Stars keine Menschen, sondern Server. Diese traten auch dieses Jahr wieder gegeneinander an und haben sich gegenseitig gehackt. Das Ziel der Übung sei es, für mehr Sicherheit zu sorgen, da in der vernetzten Welt Software oft viele Fehler aufweist.

Dabei arbeiten die eigenständig hackenden Programme schon sehr gut, obwohl sie an das menschliche Hacking noch nicht herankommen.  Quelle: Spiegel.de

Der als „Hacker“ bezeichnete Tod Beardsley „Sicherheitsexperte der Firma Rapid7“ setzte dem ganzen noch die Krone auf.

Bei der Black-Hat-Konferenz in Las Vegas führte er den Teilnehmern vor, wie man die Schwachstellen eines Bankomats aufdecken kann. Danach ließ er zum Beweis Geldscheine aus dem Automat spucken.

 Tod Beardsley

Die Demonstration des Experten zeigte den Zuschauern in zwei Schritten, wie der Geldautomat geknackt werden kann. Zunächst präparierte er einen sogenannten Shimmer, also ein kleines Gerät, das von außen am Gehäuse des Automaten den PIN-Code auslesen kann. (Hier das Video)

Als Zweites werden die somit gestohlenen Kartendaten auf ein Android-Smartphone geladen, wonach man dann von Geldautomaten gleicher Version auch deren Banknoten erbeuten könne. Cyberkriminelle wären somit in der Lage innerhalb 15 Minuten bis zu 50.000 Dollar „abzuheben“.     Quelle: Krone.at