Der 1. Juli 2017 ist ein wichtiger Stichtag für einige Skype-Nutzer. Denn an diesem Tag endet der Support für einige Betriebssysteme und Plattformen. Ab Juli wird Skype unter anderem auf Smartphones mit alten iOS- oder Android-Versionen nicht mehr laufen, auch der Support für Windows 8.1 und Windows RT endet.

Das bedeutet, dass das Programm für Videotelefonie auf manchen Systemen unbenutzbar wird.

Jedes Programm kommt mal in die Jahre. Dementsprechend stellen die Hersteller mit der Zeit den Support ein. Zum Beispiel läutete Microsoft das Support-Aus für Office 2007, Windows Vista und Windows 7 ein. Und auch bei Skype endet am 1. Juli 2017 die Unterstützung – allerdings nur für gewisse Betriebssysteme.

 

 

Skype: Welche Systeme sind vom Support-Aus betroffen?

Die Chat- und Videotelefonie-Software gibt es für verschiedene Betriebssysteme, unter anderem für Windows, macOS und Google Android. Da die Unterstützung aller Plattformen und ihrer verschiedenen Fassungen viel Aufwand bedeutet, beendet Microsoft den Skype-Support für folgende – teilweise mittlerweile veralteten – Systeme:

  • Windows RT
  • Windows Phone 8.1 und niedriger
  • Android 4.2 und niedriger
  • iOS 7.0 und niedriger
  • Blackberry OS 7.1 und niedriger
  • OS X 10.8 und niedriger
  • Symbian OS

Darüber hinaus werden folgende Hardware-gebundenen Systeme nicht mehr unterstützt:

  • Skype in Fernsehern
  • Skype für Festnetz-Telefone
  • Skype auf Telkomsel

Was bedeutet das Support-Aus für die genannten Skype-Varianten?

Wer eines der genannten Geräte bzw. Betriebssysteme im Einsatz hat, wird spätestens ab dem 1. Juli 2017 Skype darauf nicht mehr nutzen können. Wenn Sie auf das Messenger- und Internettelefonie-Programm nicht verzichten möchte, können Sie es einerseits über die offizielle Webseite nutzen – das funktioniert sogar ohne Skype-Anmeldung.

Haben Sie ein Gerät mit eingeschränkten Browser-Funktionen im Einsatz, müssen Sie auf Skype fortan verzichten. In diesem Fall empfehlen wir eine Skype-Alternative. Mit Google Hangouts, dem Facebook Messenger oder Slack gibt es mittlerweile sehr gute Ausweichmöglichkeiten. Zudem bietet Microsoft zusätzlich Skype for Business an, wofür Sie allerdings auch ein aktuelles Betriebssystem benötigen.

Quelle und weitere Infos unter: foerderland.de  &  Skype